Manfred Spitzer zählt zu den bekanntesten deutschen Hirnforschern. In einer Vielzahl von Vorträgen, im Rundfunk und Fernsehen erklärt er auf faszinierende und packende Weise, wie Geist und Hirn als Wunderwerk in unseren Köpfen funktioniert. Während eines Forschungsaufenthaltes in Harvard/USA stellte ihn ein befreundeter Professor vor: „This is Manfred, the renaissance man – he is interested in everything". Eine durchaus treffende Beschreibung, denn Spitzer (*1958) studierte Medizin, Philosophie und Psychologie, besuchte Vorlesungen in Mathematik und Biologie, diplomierte in Psychologie, promovierte in Medizin und Philosophie und habilitierte sich 1989 in Psychiatrie. Nebenbei spielt er noch mehrere Musikinstrumente und jobbte, um sich sein Studium zu finanzieren. Sieben Jahre war er Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg und hielt sich immer wieder zu Lehr- und Forschungszwecken in den USA auf, u.a. als Gastprofessor in Harvard und Oregon. Von 1997 bis 2025 hatte er den Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitete bis 2025 die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahr 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm. Sein besonderes Anliegen war dabei stets der rasche Transfer der Ergebnisse der aktuellen Hirnforschung in die Pädagogik. Zu diesem Zweck initiierte er zahlreiche Kooperationen und Projekte von der kindlichen Bildung bis zur Lernproblematik bei Älteren. Er ist Herausgeber der Zeitschrift für Nervenheilkunde, Deutschlands größtem neuropsychiatrischen Fachblatt, und präsentierte etwa 200 Folgen der Sendung Geist und Gehirn im Bayerischen Bildungsfernsehen. Seine Begeisterung für die Neurowissenschaften spürt man fortwährend, er ist ein Psychiater zum Anfassen, daher sind seine Vorträge auch in großen Veranstaltungssälen fast immer ausverkauft. Besonders freut ihn, wenn seine Medienkritik ernst genommen wird. Er wünscht sich einen kritischen und bewussteren Umgang mit Fernsehen und Neuen Medien und bezieht auch in seinen Veröffentlichungen dazu klar Stellung.
Manfred Spitzer
Deutscher Hirnforscher, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III, Universitätsklinikum Ulm (1997-2025)
Manfred Spitzer
Deutscher Hirnforscher, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III, Universitätsklinikum Ulm (1997-2025)Über Manfred Spitzer
Manfred Spitzer zählt zu den bekanntesten deutschen Hirnforschern. In einer Vielzahl von Vorträgen, im Rundfunk und Fernsehen erklärt er auf faszinierende und packende Weise, wie Geist und Hirn als Wunderwerk in unseren Köpfen funktioniert.Während eines Forschungsaufenthaltes in Harvard/USA stellte ihn ein befreundeter Professor vor: „This is Manfred, the renaissance man – he is interested in everything". Eine durchaus treffende Beschreibung, denn Spitzer (*1958) studierte Medizin, Philosophie und Psychologie, besuchte Vorlesungen in Mathematik und Biologie, diplomierte in Psychologie, promovierte in Medizin und Philosophie und habilitierte sich 1989 in Psychiatrie. Nebenbei spielt er noch mehrere Musikinstrumente und jobbte, um sich sein Studium zu finanzieren.
Sieben Jahre war er Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg und hielt sich immer wieder zu Lehr- und Forschungszwecken in den USA auf, u.a. als Gastprofessor in Harvard und Oregon. Von 1997 bis 2025 hatte er den Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitete bis 2025 die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahr 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm. Sein besonderes Anliegen war dabei stets der rasche Transfer der Ergebnisse der aktuellen Hirnforschung in die Pädagogik. Zu diesem Zweck initiierte er zahlreiche Kooperationen und Projekte von der kindlichen Bildung bis zur Lernproblematik bei Älteren.
Er ist Herausgeber der Zeitschrift für Nervenheilkunde, Deutschlands größtem neuropsychiatrischen Fachblatt, und präsentierte etwa 200 Folgen der Sendung Geist und Gehirn im Bayerischen Bildungsfernsehen.
Seine Begeisterung für die Neurowissenschaften spürt man fortwährend, er ist ein Psychiater zum Anfassen, daher sind seine Vorträge auch in großen Veranstaltungssälen fast immer ausverkauft. Besonders freut ihn, wenn seine Medienkritik ernst genommen wird. Er wünscht sich einen kritischen und bewussteren Umgang mit Fernsehen und Neuen Medien und bezieht auch in seinen Veröffentlichungen dazu klar Stellung.
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